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Buchtipp

Wer lieber etwas "handfestes" braucht, also etwas zum Anfassen und nicht nur online, dem sei folgendes Buch empfohlen:

 

Klappentext: "Mit diesem Buch gibt der BIENE-erprobte Autor (Ralph G. Schulz) dem Leser seine geballte CSS-Erfahrung an die Hand. Ob Sie sich einarbeiten möchten, nach Beispielen und Musterlösungen suchen oder einzelne Eigenschaften nachschlagen möchten, in diesem Buch finden Sie alles, was Sie zur Präsentation Ihrer Webseiten mit CSS benötigen. Sie erhalten ein Praxisbuch und eine Referenz in einem - und Sie werden von den Möglichkeiten begeistert sein, die Sie mit CSS realisieren können.

Der Weg zum gelungenen Webdesign mit CSS ist nach wie vor steinig, doch dieses Buch hilft dem Leser mit unzähligen Tipps und Tricks, die vielfältigen Hürden zu meistern. Dabei wird nicht einfach nur die Syntax von CSS vermittelt - Sie lernen insbesondere an zahlreichen Praxisbeispielen, wie man CSS konkret einsetzt und damit wartungsfreundliche Webseiten aufbaut, die von allen Internet-Anwendern genutzt werden können. So legen Sie gleichzeitig den Grundstein für Barrierefreiheit und gewährleisten gute Zugänglichkeit und Bedienbarkeit für alle Anwendergruppen, Geräte und Suchmaschinen."

Quelle: e-workers

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Grundlagen CSS

Jetzt wird´s detaillierter

0Was ist eigentlich eine sogenannte Syntax? Das Wort taucht ja immer wieder irgendwo auf.

Nun, unter "Syntax" versteht man im Allgemeinen eine Art "Satzbau" (Zusammenstellung), wobei einzelne Worte zu grösseren Einheiten wie Sätzen "zusammengestellt" werden - und zwar nach bestimmten Regeln. In "künstlichen Sprachen", wie Programmiersprachen (wozu ja letzendlich auch das Codieren von HTML- und CSS-Dokumenten gehört) wird eine formale Grammatik » festgelegt, um erlaubte Zeichenfolgen zu definieren und unerlaubte auszuschliessen.

CSS-Syntax

Kapitel 3

Bei CSS gilt folgende, generelle Syntax:

Zunächst definiert man das HTML-Element, dem eine Eigenschaft zugeordnet werden soll. Dann folgt eine geschweifte Klammer ({}), innerhalb der dem Element die gewünschten Eigenschaften zugeordnet werden. Jede Eigenschaft wird durch einen Strichpunkt/Semikolon (;) von der anderen getrennt. Die gesamte Eigenschaft setzt sich zusammen aus "Eigenschaft" und "Wert der Eigenschaft". Diese beiden Elemente werden durch einen Doppelpunkt (:) getrennt.

In der Praxis sieht das dann so aus:

Beispiel
(Einem HTML-Element Eigenschaften zuweisen)

HTML-Element { Eigenschaft:Wert; Eigenschaft:Wert; Eigenschaft:Wert;}

oder konkret am Beispiel des "p-tags", welches die Schriftart "Courier" zugeordnet bekommen, fett und in Rot dargestellt werden soll:

p { font-family:Courier; font-color:#FF0000; font-weight:bold;}

Das Ergebnis ist dann Folgendes:

BEISPIEL


...und wird jedes Mal, wenn ein "p-tag" geschrieben wird, in dieser Form dargestellt.

Die HTML-Elemente, welche vor der geschweiften Klammer stehen und denen man eine Eigenschaft zuordnen möchte, nennt man "Selektoren" (z.B. auch div, ul,a [...]). Wenn man nun gleich mehreren dieser Selektoren die gleichen Eigenschaften zuordnen möchte, kann man sie - vor der geschweiften Klammer - durch Kommata getrennt hintereinander schreiben.

Beispiel
(Mehreren HTML-Elementen Eigenschaften zuweisen)

p,div,ul {font-family:Courier; font-color:#FF0000; font-weight:bold;}

Damit erreicht man, dass die o.g. Eigenschaften auf jedes der genannten Elemente (Selektoren) angewendet wird.

Um differenzierter Formatieren zu können, wird allerdings in der Praxis eher der gegenteilige Fall auftreten. Eine Eigenschaft soll nur auf einen Teil eines HTML-Elementes zur Anwendung kommen.

In unserem Beispiel hiesse das: Nur ein Teil der "p-tags" soll rot, fett und in der Schriftfarbe "Courier" erscheinen - ein anderer meinetwegen in blau. Zwar kann man die entsprechenden Attribute auch DIREKT einem Selektor zuordnen, aber sobald eine Formatierung häufiger als EINMAL gebraucht wird, ist es sinnvoll, sogenannte "classes" und "id´s" einzurichten.


... aber davon mehr in Kapitel 4

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